Vorbereicht zum Spiel gegen VfR 08 Oberhausen III

Vorbereicht zum Spiel gegen VfR 08 Oberhausen III

Niederlagen gehören zum Sport mit dazu und es kann nur einer gewinnen. Diese Floskeln hat zwar jeder schon zig-fach gehört, trotzdem muss man sich das immer wieder vor Augen führen, bevor man an einer Niederlage zerbricht. Allerdings gibt es Niederlagen, die schlimmer sind als andere. Und auch die äußeren Umstände spielen eine Rolle, inwieweit man davon beeinflusst wird.

Der zweite wichtige Punkt bei Niederlagen ist die Art und Weise, wie sie zustande gekommen ist. Hat man die eigene Leistungsfähigkeit nicht abgerufen oder einen schweren Fehler gemacht, tut eine Niederlage sehr weh. Wenn der Gegner besser war, ist sie leichter zu verkraften.
Wie man mit Niederlagen umgehen muss, hängt auch davon ab, ob man als Favorit an den Start ging oder nur Außenseiter war. War das Ergebnis klar oder knapp, kann man sie abhaken ohne  daran zu knabbern.

Auch hier hängt viel vom Charakter des Sportlers ab. Blickt er nach vorne, zieht er die Konsequenzen aus der Niederlage, bereitet er sich motiviert auf das nächste Spiel vor, so kann man davon ausgehen, dass die Niederlage keine lähmenden Spuren hinterlässt.  Aber genau das ist das Gegenteil unserer 1. Mannschaft.

Den Kickern ist anzumerken, dass sich der Geist der Mannschaft verändert hat. Die guten und erfolgreichen Auftritte haben nicht das Selbstbewusstsein gestärkt, dies ist aber eine wichtige Voraussetzung  für die  Saison. Okay, wir haben sehr viel Verletzungspech, sonst würde eine ganz andere Mannschaft auf dem Platz stehen. Ich sehe die Gründe für unsere Situation in der mangelnden Trainingsbeteiligung, der schwierigen Personalsituation und der Einstellung mancher Spieler zum Verein.

Am Sonntag geht es mit dem VfR 08 Oberhausen III gegen einen direkten Konkurrenten. „Wir wollen alles in die Waagschale werfen. Doch genau dasselbe wird sich VfR auch sagen“, weiß C. Kemnitz.

Sechs Siege aus den vergangenen zwölf Partien verleiten Unseren Übungsleiter aber nicht dazu, die Zielsetzung weiter nach unten zu korrigieren. "Wenn wir den vierten Platz erreichen könnten, wäre das schon eine grandiose Leistung. Selbst wenn wir die Saison als fünfter oder sechster beenden würden, hätten wir unser gestecktes Ziel deutlich übertroffen. Wir wollen weiter hochkonzentriert zu Werke gehen. Dann werden wir sehen, wo uns der Weg hinführt", so Kemnitz.