Spielbericht TuS Buschhausen gegen SuS 21 Oberhausen

Spielbericht TuS Buschhausen gegen SuS 21 Oberhausen

Desolate Leistung gegen das Tabellenschlusslicht

 

Nachdem unsere Schleuse Jungs am vergangenen Wochenende im Spitzenspiel gegen den Ligaprimus BW Fuhlenbrock mit 3:1 unterlagen ging es an diesem Wochenende gegen das Tabellenschlusslicht TuS Buschhausen. Vom Papier her sollte es eine leichte Aufgabe werden. Doch wie es so oft im Fußball ist, kam es anders als man es sich gedacht hat. In den ersten 10 Minuten legten unsere Dellwiger aber los wie die Feuerwehr und so war es auch nicht wirklich verwunderlich, dass man in der 10. Spielminute mit 1:0 durch Kevin Jakof in Führung ging. Was aber nach der Führung passierte, ist weiterhin unglaublich. Pünktlich mit dem Führungstreffer wurde das Fußballspielen komplett eingestellt. Alle Mann rannten wie in der F-Jugend nach vorne. so kam es dann in der 18. Minute zu einem Zweikampf im Strafraum der SuSler, wonach der Schiedsrichter auf den Punkt zeigte. Von dort aus hatte Gianni Siegfried keine Mühe und verwandelte zum zwischenzeitlichen 1:1. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel ging es genauso desaströs weiter wie vor dem Pausenpfiff. Positionen halten, Kurzpassspiel, aggressiv in die Zweikämpfe, Pressig, alles Fremdworte für die Spiel und Sportler. Stattdessen wurde untereinander nur noch diskutiert, sich gegenseitig die Schuld zugeschoben und nur noch mit langen Bällen gearbeitet, statt den Gegner mit Kurzpassspiel, spielerisch Paroli zu bieten. In der 50. Spielminute ging der Gastgeber durch Tim Kaspar mit 2:1 in Führung. Dem folgte dann in der 63. Minute das 3:1 durch Hermann Scheiermann und das 4:1 durch Gianni Siegfried. In der 90. Minute schaffte Markus Seiffert dann noch den 4:2 Anschlusstreffer.

Unterm Strich bleibt festzuhalten, dass man zwar eine spielerisch gute Mannschaft hat. Allerdings nur wenn es läuft. Wenn man allerdings mal in Rückstand kommt bzw das Spiel mal nicht so läuft, hat man kein "Team" auf den Platz. Dann spielt jeder seinen Stiefel runter und sucht die Fehler bei dem anderen. Es sollte langsam in die Köpfe der Spieler rein, dass man EINE Mannschaft ist. Man gewinnt zusammen, aber was viel wichtiger ist, man verliert auch zusammen. Denn erst in der Niederlage zeigt sich, ob man EINE Mannschaft ist, oder nur ein zusammengewürfelter Haufen von Solisten.

 

Aufstellung

Christopher Speck

Björn Bäumer, Marcel Krause, Wladimir Fech, Ümit Yalcin

Patrick Kemnitz, Daniel Laux, Sahan Acar, Kevin Jakof

Michel Froese

Patrick Jakof

 

Auswechslungen

46. Markus Seiffert für Michel Froese

46. Jens Volkmer für Björn Bäumer

70. Patrick Kemnitz für Bastian Chrzan