Bericht aus aufmplatz!

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SuS 21 Oberhausen - SG Kaprys Oberhausen


Wenn SuS 21 Oberhausen die SG Kaprys empfängt, treffen gleich zwei souveräne Sieger aus dem Kreispokal aufeinander. Während SuS 21 GW Holten mit 7:1 besiegte, konnte Kaprys den A-Liga-Absteiger TB Oberhausen sogar mit 8:0. „Wir haben 7:1 gewonnen, Kaprys 8:0. Damit sind sie natürlich Favorit sagt SuS-Trainer Hartwig Jondral schmunzelnd. „Beide Mannschaften haben im Pokal ihre Pflichtaufgabe erledigt. Wir haben uns echt gut präsentiert“, schaut Jondral zufrieden zurück. Jetzt steht aber der Liga-Alltag auf dem Programm. „Es ist ein anderes Spiel als im Pokal. Ich rechne mit einem Spiel auf Augenhöhe und erwarte, dass es Sonntag eine ganz heiße Kiste wird.“ Die Gäste seien aber sicherlich „keine Laufkundschaft“, erklärt der Heimtrainer. „Wir haben gehörigen Respekt vor Kaprys. Sie haben das letzte Jahr schon im oberen Tabellendrittel abgeschlossen und wir sind spätestens nach dem Pokalspiel gewarnt.“ Nichtsdestotrotz wünscht sich Jondral einen Auftaktsieg: „Beim Ligaauftakt ist es immer so eine Sache. Dennoch wollen wir gewinnen. Es liegt aber eine Menge Arbeit vor uns.“ Jedenfalls kann er jetzt wieder auf mehr Alternativen setzen. Daniel Laux (Foto) und Co, die im Pokal noch gefehlt hatten oder keine Spielberechtigung hatten, sind einsatzbereit.Die Gäste müssen gleich auf drei Verletzte und einen Urlauber verzichten. „Wir werden die Mannschaft ein wenig umstellen müssen. Drei Spieler aus der Pokalelf werden fehlen“, sagt Kaprys-Trainer Geronimo Köllner. „Ich bin aber froh, dass wir uns in diesem Jahr breiter aufgestellt haben. Deshalb können wir die drei Spieler ganz gut ersetzen.“ Die Hausherren haben spätestens seit dem deutlichen Pokalerfolg über GW Holten Köllners Respekt. „SuS hat im Pokal eine Duftmarke gesetzt. Sie wollen aufsteigen und haben eine starke Mannschaft. Holten ist auch keine schlechte B-Liga-Mannschaft und SuS hat 7:1 gewonnen.“ Die Favoritenrolle sieht er also bei den Hausherren. „Wir haben einige Umstrukturierungen im Kader gehabt. Jetzt muss jeder seine Rolle finden, wir müssen das Gleichgewicht wiederherstellen.“ Den eigenen Pokalerfolg möchte er dabei nicht überbewerten. „Das war kein Maßstab“, so Köllner. „Wir werden erst am Sonntag sehen, wo wir stehen. SuS ist eine andere Hausnummer.“