Kreisliga B: Endspurt in der Liga

Kreisliga B: Endspurt in der Liga

 

Wer hat den längeren Atem?

 

Sieben Spiele stehen noch vor dem Kreisliga B-Tabellenführer. Die Aufgabe bei den Fortuna Bottrop 1932 II ist schwierig.
Natürlich dürfen die Schleusenkicker nicht mit mal ansatzweise Geschenken rechnen und die Mannschaft von Trainer Hartwig Jondral wird sich jeden Sieg mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hart erarbeiten müssen. Sieben Runden vor dem Ende der Saison kann der Tabellenführer aber ganz alleine darüber entscheiden, wie der Stand nach dem letzten Spieltag am 03. Juni aussieht.
Grundsätzlich spricht derzeit alles dafür, dass die Jungs von der Schleuse im Jahr drei nach dem Abstieg wieder in die Kreisliga A zurückkehren. Die 52 Punkte sind zumindest eine richtig gute Basis, um die Fortuna II aus Bottrop (49 Punkte eine Partie mehr) und die Rhenanen aus Bottrop (46 Punkte)  auf der Zielgeraden zu kontrollieren. Der Rest des Feldes ab Rang vier hat mit der Vergabe der Meisterschaft seit einiger Zeit nichts mehr zu tun.
Die Entscheidung könnte in drei bis vier Wochen fallen!
Die Mannschaft, die gegen Fortuna Bottrop II in der Hinrunde mit drei zu null Toren gewann, wird im Rückrunden-Treffen alles für ein ähnliches Resultat geben. Für die Schleusenkicker folgt daraus, dass Rhenania vorläufig der erste Verfolger bleibt. Richtig ist zugleich auch, dass sich unsere Mannschaft bei sechs Punkten Vorsprung eine Niederlage in einem der Top-Spiele sicher leisten kann, ohne die Spitze wieder abgeben zu müssen. Weitere Rechnungen hängen davon ab, ob die Konkurrenz ebenfalls noch Federn lässt.
SuS-Coach Jondral bleibt sich sowieso treu, indem er traditionell den Blick auf die Themen Meisterschaft und Aufstieg verweigert: "Für mich ist jedes Spiel wichtig und jetzt erst mal viel wichtiger, was am Sonntag passiert." Die Aufgabe bei der Fortuna Bottrop II dürfte es tatsächlich in sich haben.
"Das wird für uns am Sonntag kein Selbstläufer, sondern mit Sicherheit ein ganz, ganz schwieriges Spiel", betont Jondral, der seinen Spielern auf der anderen Seite viel zutraut - nicht zuletzt die richtige Einstellung: "Die Mannschaft weiß, dass es ohne nicht geht." Da dürfte es tatsächlich keine zwei Meinungen geben. Natürlich dürfen unsere Schleusenkicker nicht mit Geschenken rechnen und die Mannschaft wird sich jeden Sieg hart erarbeiten müssen.

Wer hat also den längeren? Wir werden es sehen....